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Ich bin der letzte der die Straße kommt
Ich bin der letzte der die Straße kommt.
Oststurm fegt über die See
und reißt vom Himmel trübe Last.
Verschüttet liegt das Dorf im Schnee.
Mit Mühe nagt mein Schritt sich hin,
wo hart am Ende, gefahrumringt,
aus Nebel, Wolken, Flut und Wind
mein festes haus noch dunkel winkt.
Doch ich bin da. Stolz an der Scheide
von Meer und Land ich einsam steh.
Ich bin der letzte der die Straße kommt.
Die erste Spur im jungen Schnee.